Nächste Haltestelle: die Prunksitzung der Ki und Ka Kobern-Gondorf 2016

Tolle Stimmung in der Schloßberghalle

Kobern-Gondorf. Es war der 63. Tag seiner Regentschaft, und wer bisher noch nicht wusste, was Prinz Mario I. beruflich macht, der konnte es an den Dekorationsutensilien auf Tischen und Bühne unschwer erraten: Busse und Haltestellen. Der Vollblutkarnevalist Mario Zidar aus Kattenes ist im wirklichen Leben Busfahrer und träumte schon als Kind davon, einmal Prinz zu sein. Unterstützt wird er in seiner zweijährigen Kampagne nicht nur von einem großen Hofstaat, sondern auch von seiner elfjährigen Tochter Viktoria, die ihn als Funkenmariechen begleitet. Zur Prunksitzung der Kirmes- und Karnevalsgesellschaft Kobern-Gondorf 1909 e.V. waren zahlreiche Närrinnen und Narren gekommen. Zur Freude der Veranstalter nahmen auch viele Vereine aus der Nachbarschaft am karnevalistischen Treiben teil. Alle waren zur Narretei bereit und freuten sich auf das mehr als fünfstündige Fröhlich sein. „Heute soll die Halle beben, denn ihr sollt hier was erleben“, versprach Julia Gries, die erste Vorsitzende der Ki und Ka, dem närrischen Volk. Zunächst galt es den offiziellen Teil zu bestreiten, bei dem Begrüßungen und Vorstellungen der Aktiven einen großen Anteil hatten. Eröffnet wurde er vom Sitzungspräsidenten Thomas Breidbach, der an diesem Tag Geburtstag hatte. Er konnte die Gratulation aller entgegen nehmen, denn aus allen Kehlen erklang: „Zum Geburtstag viel Glück“. Das karnevalistische Programm startete nach dem gemeinsam gesungenen Prinzenlied, in dem es heißt: „Wir wollen tanzen, schunkeln, singen, wie es uns gefällt – denn Fröhlichkeit die kostet überhaupt kein Geld!“ Musikalisch sorgte die Band „Spontan“ mit kölschen Liedern für Stimmung. Zunächst war es der Tanz der „Kleinen Garde“, dann der Tanz der „Sternchen vom VFR Niederfell“, die die Herzen der Narren eroberten. „Billa“ – beziehungsweise Lydia Schütt – hatte den Schalk im Nacken und hielt die erste Büttenrede des Abends. Beim Vortrag über das ewige Geplänkel zwischen Mann und Frau und dem alltäglichen Wahnsinn, blieb kein Auge trocken. „Zirkus in der Manege“ zeigte die Showtanzgruppe des Sportvereins Untermosel (SVU) aus Kobern. Es wurde bunt, eine Seiltänzerin schwebte grazil über die Bühne, eine kleine Schlangentänzerin demonstrierte tänzerisch ihre Unerschrockenheit vor dem Reptil und ein Clown wirbelte zwischendrin. Umrahmt wurden sie von quirligen Tänzerinnen. Der Möhnenclub Spätlese Lay schickte „Alice im Wunderland“ auf die Bühne. Die jungen Tänzerinnen begeisterten mit ihrer bezaubernden Darstellung des Märchens. Ein Zwiegespräch über das Geld, die Liebe, den Sex und diversen Anzüglichkeiten führten „Jupp und Ralph“, dem Publikum als feste Größe im Koberner Karneval bekannt. Im weiteren Verlauf des Abends folgten weitere Büttenreden auf Tänze, bevor das große Finale das Ende einläutete. Alle Akteure der Prunksitzung wurden vom Sitzungspräsidenten Thomas Breidbach namentlich vorgestellt und mit Orden ausgezeichnet. Für eine große Überraschung sorgten die Gülser Husaren e.V. mit dem Besuch des Koblenzer Prinzenpaares Frank von Güls am See und Confluentia Melina. Sie wurden mit großem Beifall empfangen. An diesem Abend zeigten die Gäste und Aktiven der Prunksitzung, dass sie definitiv für die fünfte Jahreszeit gut drauf und bis Aschermittwoch bereit zur Narretei sind.

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